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Weihnachten

Wer Weihnachten einmal anders verbringen möchte als im Dämmerlicht und bei schwermütiger Musik, der sollte es einmal in Andalusien versuchen.

Weihnachten in Andalusien

Zugegeben – bei teilweise 30° im strahlenden Sonnenschein mutet es seltsam an „Stille Nacht, Heilige Nacht“ aus den Lautsprecherboxen der Plazas oder bei einem Marktbummel zu hören. Und noch etwas ist einem Mitteleuropäer möglicherweise fremd – der Spanier im Allgemeinen und der Andalusier im Besonderen feiern Weihnachten fröhlich!

Die weihnachtliche Dekoration hat sich in den letzten Jahren aufgrund der vielen Ausländer, die dauerhaft oder nur während der Wintermonate hier leben, etwas verändert. Auch hier findet man jetzt Adventgestecke, Tannengrün und blinkende „Santa Clauses“ aus Plastik, die in allen möglichen Positionen die Hauswände hoch zu klettern scheinen. Bei der abendlichen Durchfahrt durch die „Pueblos“ fühlt man sich wie auf einem Jahrmarkt – in jedem Fenster und auf jedem Balkon blinkt und blitzt es. Der Tannenbaum ist bei den Spaniern unüblich. Wenn es ihn gibt, dann ist auch er aus Plastik.

Am Heiligabend, der Noche Buena trifft sich die Familie - wie in Spanien üblich - erst spät am Abend. Man bringt Köstlichkeiten auf den Tisch, die man sich während des restlichen Jahres nicht leisten kann – daran haben auch Krisenzeiten nichts geändert – und isst und trinkt bis in die frühen Morgenstunden. Alle sind im besten Zwirn gekleidet, die Damen tragen teilweise sogar lang.Der 25. Dezember wird daher benötigt um gründlich auszuschlafen (und aufzuräumen…..)

Der Silvesterabend (Noche Vieja – alte Nacht) wird bei den Spaniern ähnlich verbracht wie Heiligabend, nämlich wieder bei Essen und trinken im Überfluss. Es gibt nur einen Unterschied, den allerdings niemand bemerkt – man trägt rote Unterwäsche. Der Aberglaube verheißt, dass einem im neuen Jahr Glück zuteil wird.

Kurz vor zwölf, genau 12 Sekunden vorher, hört man aus Radios und Fernsehern Glockenschläge – jede Sekunde einen.Dann, auch das gehört zu den Glückbringern, schluckt man bei jedem Glockenschlag eine Traube. Wir üben nunmehr seit über zehn Jahren – uns ist es noch nie gelungen ohne uns jämmerlich zu verschlucken!

In Spanien kann der 25. Dezember durchaus von Bedeutung sein, aber für viele ist es nur eine Art Aufwärmübung für den "Día de los Reyes” (der Tag der Könige) am 6. Januar. Dieses Fest erinnert an die Ankunft der Heiligen Drei Könige in Bethlehem mit ihren Gaben für das Christuskind, und – vielleicht passender Weise – ist dies auch der traditionelle Tag in Spanien für den Austausch von Geschenken.

Jedes Jahr, wenn die Heiligen Drei Könige am Abend des 5. Januar kommen, wird ihnen ein atemberaubender Empfang bereitet. Die Menschen versammeln sich auf den Straßen in Erwartung der drei Könige.

Nachdem die Parade, ähnlich einem Karnevalszug, vorbei ist, eilen die Kinder nach Hause und bereiten alles für die Ankunft der Heiligen Drei Könige in der Nacht vor.Wie zu erwarten, fällt es vielen von ihnen an diesem Abend schwer, einzuschlafen und sie stehen schon früh wieder auf, um herauszufinden, ob ob ihr Wunschzettel erhört wurde. Bei Kindern, die sich unterm Jahr nicht gut benommen haben, kann es dann schon mal vorkommen, dass sie nur eine Tüte mit “carbón dulce” – eine Süßigkeit, die vom Aussehen her Kohle ähnelt – vorfinden, aber auch die braven Kinder erhalten diese manchmal, um sie daran zu erinnern, sich im kommenden Jahr gut zu verhalten.

Die Feiern am Tag der Könige selbst finden meistens im Kreise der Familie statt. Zum Frühstück oder Mittagessen wird traditionell eine besondere Art von Kuchen serviert, “El Roscón de Reyes”, ein mit einer Krone gekrönter Kuchen. Im Kuchen versteckt befindet sich eine kleine Königsfigur oder eine Krone und wer Glück hat und diese findet, der wird für den Rest des Tages wie ein König behandelt. Doch es ist auch noch ein anderer Preis (in der Regel eine Bohne) im Kuchen versteckt und der unglückliche Finder muss dann im kommenden Jahr den Kuchen bezahlen.



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